Gabriel Kuhn

Als Ausgangslage dient der Blütenduft des Schmetterlingsingwers, den ich mittels Begriffe notierte, die allen fünf Sinnen entlehnt sind. Diese Begriffe finden sich auf dem Keramikobjekt wieder, welches dem Duftprofil eine dreidimensionale Ausdehnung verleiht. Die plastische Form spricht den Seh- und Tastsinn an und übersetzt den Riecheindruck in neue Sinneseindrücke. Den Schmetterlingsingwer fand ich auf der Azoreninsel São Miguel vor, auffällig nicht nur durch seinen intensiven Duft, sondern auch durch die auffälligen Blüten. Die Blüten sind als Intarsie auf der Keramikplatte abgebildet, die den zweiten Teil des Werks bildet.